Auszahlung Mehrzeiten

Doch. Die Lehrkraft kann selbst entscheiden, ob sie die geleisteten Mehrzeiten in Geld oder in "Freizeit" ausgeglichen haben möchte. Die "Freizeit" steht in Anführungszeichen, weil wir unter der stundenweisen Rückgabe der Mehrzeiten, wie bisher üblich, keinen tatsächlichen Freizeitausgleich erkennen können.

on 16. November 2019 by Torsten Richter

Wir sind ebenso von der Aktion überrascht worden. Es laufen zwar Anhörungen, dass man eine ähnliche Regelung zum nächsten Schuljahr in Kraft setzen will, dass aber im Vorgriff diese schon zum Bezahlen der bisher aufgelaufenen Regelungen genutzt werden soll, ist neu. Wir können hier nur nach bestem Wissen und Gewissen antworten, die in Bezug genommenen Regelungen sind noch keine Rechtsgrundlage. 

on 16. November 2019 by Torsten Richter

Wir sind ebenso von der Aktion überrascht worden. Es laufen zwar Anhörungen, dass man eine ähnliche Regelung zum nächsten Schuljahr in Kraft setzen will, dass aber im Vorgriff diese schon zum Bezahlen der bisher aufgelaufenen Regelungen genutzt werden soll, ist neu. Wir können hier nur nach bestem Wissen und Gewissen antworten, die in Bezug genommenen Regelungen sind noch keine Rechtsgrundlage. 

on 05. November 2019 by Torsten Richter

Dies ist nicht vorgesehen und wird auch schulorganisatorisch kaum möglich sein. Es gibt Schulformen, an denen ggf. die Möglichkeit bestehen könnte (BbS), einen Anspruch hierauf gibt es nicht.

on 05. November 2019 by Torsten Richter

Das ist absolut verständlich. Aber die derzeitigen Regelungen sehen das nicht vor. Entweder es wird im laufenden (oder im nächsten) Schuljahr durch Freizeit ausgeglichen oder am Ende des Schuljahres ausgezahlt. Die "Freizeit" sieht so wie die bisherigen Regelungen aus: Wenn Unterricht ausfällt, bekommt man eine Stunde zurück, also sozuagen tröpfchenweise, wenn es der Dienststelle passt. Die Landesregierung lässt sich nicht darauf ein, mit uns tarifvertraglich etwas anderes zu vereinbaren.

on 05. November 2019 by Torsten Richter

Das ist richtig. Die Sätze der Mehrarbeitsvergütung sollen angehoben, aber trotzdem nicht mehr angewendet werden. Siehe auch die nächste Frage.

on 05. November 2019 by Torsten Richter

Der Stundensatz berechnet sich in der Regel aus der Besoldung zum Ende des Schuljahres. Hierzu wird der Juli-Monatsbetrag der Lehrkraft (Tabellenwert) durch das 4,348fache der Regelstundenzahl geteilt. Dieser Stundensatz enstpricht dann dem Wert einer Unterrichtsstunde, die sich aus dem Monatsbrutto ergibt, ist also rechnerisch korrekt.

on 05. November 2019 by Torsten Richter

Über die steuerlichen Auswirkungen können wir hier nur wenig aussagen. Natürlich führt jedes höhere Brutto zu einer überproportionalen steuerlichen Belastung. Eine Alternative ist aber nicht zu erkennen und ist bei der Entscheidung, sich die Mehrzeit auszahlen zu lassen, zu berücksichtigen. 

on 05. November 2019 by Torsten Richter

Hier muss man verschiedene Sichtweisen berücksichtigen. 

Es ist insofern fair, weil bisher unter Zugrundlegung der Sätze aus der Mehrarbeitsvergütungsverordnung erheblich niedrigere Sätze gezahlt wurden. Die jetzige Berechnung führt zu einem tatsächlichen Stundensatz, der im Hinblick auf die Monatsvergütung oder -besoldung angemessen erscheint. 

Der TV-L sieht allerdings für vergleichbare Fälle einen Überstundenzuschlag vor, mit dem der überproportionale Aufwand von Überstunden abgeglichen wird. Dieser ist von vornherein für Lehrkräfte ausgeschlossen, ein Anspruch hierauf entstand weder früher noch entsteht er nach den neuen Regelungen, dies ist auch landesrechtlich kaum änderbar. Es soll aber von uns an dieser Stelle trotzdem erwähnt werden.

on 05. November 2019 by Torsten Richter

Der frühe und kurzfristige Termin zur Beantragung bis 8. November deutet darauf hin, dass der Betrag noch in diesem Kalenderjahr ausgezahlt werden soll. Ob das alles wie geplant funktioniert können wir nicht voraussagen.

on 01. Dezember 2019 by Torsten Richter